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<pre>Nachdem Bremen im Hinspiel den bis dato einzigen Heimsieg der laufenden Saison verbuchte, hatte Werder im Dezember dann auch in Gladbach das bessere Ende für sich: Beim 4:3 im Pokal-Achtelfinale wärmte sich der Klub schon einmal für einen erfolgreichen Liga-Ausflug auf.  <p> Gleichwohl mangelt es aber nicht an Anhaltspunkten dafür, dass es in den nächsten Wochen doch ebenso gut auch ganz anders kommen kann; insbesondere in personeller Hinsicht scheinen die Adlerträger durchaus passabel für das neue Jahr gerüstet zu sein.  <p>  Rückblickend auf die jüngsten fünf Duelle war zudem immer nur maximal ein Kontrahent vor dem gegenerischen Kasten erfolgreich. Was wohl ein Stück weit auch daran liegt, dass sich am Ende nicht weniger als drei dieser fünf Paarungen als Nullnummern entpuppten. <p> Um ihren Champions-League-Platz erfolgreich zu verteidigen, wird die Borussia schnell auf die Siegerstraße zurückkehren müssen. <p>  In dieser Abrechnung macht es der Mannschaft von Manuel Baum allerdings zu schaffen, dass etwa die Verfolger aus Hamburg und Bremen noch etwas konsequenter auf die Tube drücken — weshalb sich das Polster auf den Relegationsplatz um weitere drei Punkte reduzierte.  </pre>


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<pre>Dabei würde für die Gäste bereits ein einfacher Punktgewinn in Augsburg einen ergebnistechnischen Quantensprung bedeuten — von den letzten vier Gastspielen in der Fuggerstadt war der VfB schließlich noch mit jeweiligen Niederlagen an den Neckar zurückgekehrt.  <p> „Wir hatten nicht so viele große Chancen, aber machen das dritte und vierte Tor. Wir freuen uns über den Sieg.“  <p>  Auch vor heimischer Kulisse lief es für die „Knappen“ in dieser Saison bislang recht gut. Abgesehen von der 0:3 gegen den FC Bayern gab es in den bisherigen sechs Heimspielen fünf Siege und ein Remis. Unter anderem wurde Vize-Meister mit 2:0 nach Hause geschickt. <p> Dass Hannover zuletzt fast immer nur das Glück über Wasser hielt, macht es schwer, an einen dauerhaft wirksamen Aufschwung zu glauben: Folgerichtig könnten nun am Freitag einmal mehr die Gäste aus der Hauptstadt über die schlagkräftigeren Argumente verfügen. <p>  Grund: Nachdem sich die Domstädter bereits beim 0:5 gegen Dortmund benachteiligt gefühlt hatten, kam es auch gegen Frankfurt zu zwei strittigen Entscheidungen, bei denen zuvor der Video-Assistent hinzugezogen worden war.  </pre> 


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<pre> Gladbach ist die mittlerweile neunte Mannschaft in Serie, die nach einem Sieg über den Rekordmeister das nachfolgende Spiel nicht gewinnen konnte. Nach vier ungeschlagenen Liga-Spielen mussten die Borussen außerdem erstmals wieder eine Niederlage einstecken.  <p> Allenfalls der jüngste 2:1-Erfolg in Hannover ist dann aber vielleicht doch für eine klitzekleine Trumpfkarte gut, die der Eintracht am Freitag in die Karten spielt: Nach zuvor fünf sieglosen Partien dürfen die Hausherr die anstehende Prüfung nun immerhin ohne den ganz großen Druck „genießen“.  <p>  für einen ordnungsgemäßen Ablauf des anstehenden Termins dürfte zudem die Tatsache sprechen, dass die Eintracht nach dem Trip in die Fuggerstadt etwas gutzumachen hat — die höchste Saison-Niederlage muss im Normalfall eine deutlich erkennbare Reaktion provozieren. <p>  Vielmehr gehe es nun darum, den prestigeträchtigen jüngsten Erfolg über die Bayern „gegen Frankfurt zu vergolden“. Hierfür fordert er von den Spielern auch weiterhin „die nötige Schärfe“ ein. <p>  Hoffnung auf eine baldige Trendwende können die Gladbacher aber immerhin aus dem jüngsten 2:0 gegen den FC Augsburg beziehen, als sich endlich auch einmal die zuvor so löchrige Abwehr als wichtiger Garant des Erfolges erwies.  </pre>


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<pre> In vier der letzten fünf direkten Duelle setzte sich jeweils die Gastmannschaft durch.  <p> Neben der Formschwäche zahlreicher Offensive-Akteure gibt es noch einen weiteren Grund für Frankfurts mühsamen Saison-Auftakt — die Suche nach Formation und Personal.   <p> … die dabei von einer taktischen Raffinesse ihres Trainers profitierten, sich aber bis zu 89. Minute für den Ausgleich Zeit ließen . <p>  Bei 26 Gegentreffern in 23 Spielen ist man bis hierhin jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Passend hierzu: In den jüngsten sieben Pflichtspielen blieb man einzig beim 4:0 gegen den FC Köln ohne Gegentreffer.  <p> Dies gilt jedoch freilich nur, sofern sich die Hessen ebenso hinfällig wie in den vergangenen Wochen präsentieren. Bei allen krisenhaften Anzeichen besteht aber sicherlich weiterhin Grund zu der Annahme, dass das Team vielleicht doch noch einmal die Kurve kriegt.  </pre>


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<pre> Das wäre am kommenden Spieltag beim FC Augsburg möglich — und auch notwendig. Werder liegt nach den Saison-Niederlagen neun und zehn nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. In Summe ist Werder aufgrund der beiden Punkteteilungen vor der Weihnachtspause schon wieder vier Spiele sieglos.  <p> Mittlerweile liegen die Münchner auf Platz drei, nur mehr zwei Punkte von Borussia Mönchengladbach entfernt.  <p>  Beim jüngsten 1:3 in Frankfurt schien folglich kaum ein Spieler in der Lage zu sein, über die volle Distanz von 90 Minuten zu gehen; auf dem Zahnfleisch kriechend konnte es der Mannschaft deshalb auch nicht gelingen, die lange verteidigte Führung über die Zeit zu bringen. <p>  Ihren gewichtigen Anteil zum fragwürdigen Gesamteindruck trägt überdies auch die mittlerweile seit 277 Minuten torlose Offensive bei: Diese Teilaspekte setzen sich zu einem düsteren Gesamtbildnis zusammen, welches offenbar auch den Beteiligten schwer zu schaffen macht.  <p> „Es ist nicht immer einfach, alle drei Tage seine Leistung zu bringen. Aber wir haben heute über 90 Minuten wieder ein sehr gutes Spiel gemacht.“  </pre>


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